Druckschrift 
6 (1842)
Entstehung
Seite
46
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Das Leben ist ein trauriges Ding, Couthon!" sagteerplötzlich.

Ich bitte Dich um Verzeihung, ich halte den Todfür schlimmer," antwortete der Philanthrope sanft.

Nobespierre antwortete Nichts, sondern nahm ausseinem Portefeuille jenen wunderbaren Brief, den mannachher unter seinen Papieren fand, und der in der ver- iöffentlichten Sammlung mit I, XI bezeichnet ist. * !

Ohne Zweifel,", so fing er an,sehd Ihr in Un-ruhe, daß Ihr nicht früher Nachrichten von mir erhieltet.Aengstet Euch nicht; Zhr wißt, daß ich nur durch Eurengewöhnlichen Courier antworten sollte; und daß er aufge- jhalten wurde üans Sa dcrniere oourso, das ist die Ur- !sache meines Zögerns. Wenn Zhr dieß erhaltet, wendetallen Meist und Eifer, an, von einem- Theater zu fliehen,wo Ihr auf dem Punkte steht, zum Letztenmal zu erschei- ;neu und. zu verschwinden. Es wäre verlorene Mühe, Euchalle die Gründe ins Gedächtniß zurückzurufen, warum IhrGefahren ausgesetzt seyd. Der letzte Schritt, der Euch 'sur le soxlia (lo luxrä^iäonoa fuhren sollte, führt Euchnur auf das Schafott; und der Pöbel wird Euch ins An-gesicht speien, wie er den von Euch Verurtheilten gethanhat. Somit, da Ihr einen zum Unterhalt genügendenSchatz gesammelt habt- erwarte ich Euch mit großer Un-geduld, um mit Euch zu lachen über die Rolle, die Ihrgespielt in den Unruhen cine?eben so leichtgläubigen alsnach Neuem lüsternen Nation. Trefft Eure Entscheidungen* bücht veröffentlichte Papiere V. II. pax. 156.