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Sorgfalt, mit welcher für jede Kunst und jede Wissen-schaft Kanäle geöffnet werden; daher die Ehre, die ihren'Pflegern gezollt wird von feinen und denkenden Staats-männern, die vielleicht für ihre Person in einem Ge-mälde Nichts sehen als gefärbte Leinwand — in einemProblem nur ein sinnreiches Räthsel. Nie ist ein Staatin grösserer Gefahr, als wenn das Talent, welches demFrieden geweiht sehn sollte, keine Beschäftigung hat alspolitische Umtriebe oder persönliches Eknporkommen. Un-geehrteS Talent ist ein Talent im Kriege mit den Menschen.Und hier ist es merkwürdig, dass, nachdem der Stand derSchauspieler der von der öffentlichen Meinung des altenRegime herabgewürdigtste gewesen, indem sogar ihrersterblichen Hülle ein christliches Begräbniß versagt wurde,gerade sie (Einige von der bei Hofe am meisten begün-stigten Gesellschaft ausgenommen,) die Unbarmherzigstenund Rachsüchtigsten unter den Geißeln der RevolutionWaren. In dem wilden Collot d'HerboiS, mauvais ovme-äicn, verkörperte sich die Mißhandlung und die Nachgiereiner ganzen Klasse.
Nun hatte sich die Energie Jean NicotS nie ge-hörig auf die Kunst geworfen, die er ausübte. Schonin seiner frühesten Jugend hatten die politischen Erörte-rungen seines Meisters David ihn von den langweilige-ren Arbeiten des Pinsels abgezogen. Die Mängel undUebelstände seiner Person hatten sein Gemüth erbittert,der Atheismus seines WohlthäterS sein Getviffcn getödtet.Denn Ein großer Vorzug der Religion — und vor allen