Druckschrift 
6 (1842)
Entstehung
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Gedanken und Stimmung einen besänftigenden Einfluß;er fing jetzt an, fich mit ihr chon der gewissen Hoffnung desGelingens ihrer Flucht und von der Zukunft zu unterhal-ten , die ihrer in minder entheiligten Ländern wohl nochwarte.

Und Deine schöne Freundin?" sagte Fillide mit ab-gewandtem Auge und mit einem falschen Lächeln.Dieuns Gesellschaft leisten sollte? Du hast auf sie verzichtet,wie mir Nicot sagt, zu Gunsten von Einer, an derenSchicksal er Antheil nimmt. Ist cS so?"

Er hat Dir das gesagt!" versetzte Glhndon auswei-chend.Nun! stellt Dich dieser Tausch zufrieden?"

Vcrräther!" murmelte Fillide; und sie stand plötz-lich auf, näherte sich ihm, strich ihm das lange Haar lieb-kosend von der Stirne, und drückte krampfhaft ihre Lippendarauf.

Das wäre ein zu schöner Kopf für den Scharf-richter," sagte sie mit einem leichten Lachen, und sichwegwendend, schien sie sich mit Vorbereitungen zur Ab-reise zu beschäftigen.

An, nächsten Morgen, als er aufstand, sah Glyndoudie Italienerin nicht; sie war außer dem Hause, als ereS verließ. Es war nothwendig, daß er noch einmal vor

seinem völligen Weggehen C-besuchte, nicht nur

um das Nöthige wegen NicotS Theilnahme an der Fluchtzu besprechen, sondern auch fich zu versichern, ob nicht einVerdacht sich hervorgethan, der seinen Plan durchkreuzenoder gefährden konnte. C-, obgleich nicht zur eigent-