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schein zu umfließen, und ruhten, wie eine Krone, auf demGold seines glänzenden Haares. In seiner kleinen, soausnehmend schön geformten Gestalt, in seinen großen,festen, ruhigen Angen lag Etwas, das die Mutter schauernmachte, während es ihren Stolz entzückte. Es schauteGlyndon, wie er sprach, mit einem Blick an, der beinaheVerachtung auSzndrücken schien, und den Viola wenigstensals eine Verthcidigung des Abwesenden deutete, stärkerals ihr Mund sie hätte anssprechcn könne».
Glyndon brach das Schweigen.
„Du wolltest bleiben — warum? Um die Pflichteiner Mutter z» verrathen! Wenn Dir hier ein Unheilzustößt, was wird aus Deinem Kinde? Soll es als Waiseauferzogen werden in einem Lande, das Deine Religionverflucht hat, und wo keine menschliche Liebe und Barm-herzigkeit mehr lebt? Ha, weine nur und presse cs anDeine Brust! Aber Thränen schützen und retten nicht!"
„Du hast gesiegt, mein Freund — ich will mit Dirfliehen!"
„So sei) denn morgen Nacht bereit. Ich will Dirdie nöthigen Verkleidungen bringen."
Und Glyndon bezeichnete ihr in flüchtigen UmrissenH>en Weg, den sie einschlagen, und die Geschichte, die sieerzählen wollten.^ Viola hörte ahm zu, verstand ihn aberkaum; er drückte ihre Hand ans Herz und ging weg.