Druckschrift 
6 (1842)
Entstehung
Seite
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verbreitet die Todesatmosphäre war, die sie überall um- ^schloß. Erhaben in ihrer passiven Bewußlosigkeit, ihrem stmechanischen Leben, saß sie da und sürchtete Nichts, mit-ten in der Höhle der Raubthiere.

Die Thüre des Zimmers ging plötzlich auf undGlyndon trat ein. Sein Wesen schien noch aufgeregter alsgewöhnlich.

Seyd Ihr es, Clarence?" sagte sie, in ihrem sanf- .ten, matten Tone.Ihr kommt vor der Stunde, wo ich .Euch erwartete." ' !

Werkann aufseine Stunden zählen in Paris?" ver-setzte Glyndon mit einem schrecklichen Lächeln.Ist eSnicht genug, daß ich hier bin? Eure Fühllosigkeit mittenin diesen Sorgen und Kümmernissen entsetzt mich. Ihrsagt ruhig: Lebt wohl! ruhig bietet Ihr mir EurenWillkomm, als ob nicht in jedem Winkel ein Spionlauerte, und nicht jeder Tag hier mit einer Metzelei be-zeichnet wäre!"

Verzeiht mir! Aber in diesen Wänden hier liegtmeine Welk. Ich kann kaum all den Erzählungen Glau-ben schenken, die Ihr mir mittheilt. Alles hier, außerdiesem, (sie deutete auf das Kind,) scheint mir schonso leblos, daß kaum Eines im Grabe gleichgültiger gegendie Verbrechen seyn könnte, die draußen geschehen." !

Glyndon schwieg einige Augenblicke, und betrachtetemit sonderbaren, gewischten Empfindungen dieß Gesichund diese Gestalt, so jung noch, und doch schön so ganz