Druckschrift 
3 (1842)
Entstehung
Seite
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sein Leben hingelcgi mit Zufriedenheit ja, mit Wanne,als den Preis für die Erlernung jener hehre» Geheimnisse,welche den Fremde» von den Menschen sonderten. InLiebe erglühend für die Göttin der Göttinnen streckte erdie Arme aus der wilde Jrion und umarmte eineWolke!

Die Nacht war höchst lieblich und heiter, und dieWellen kräuselten sich kaum zu seinen Füßen, als derEngländer an dem kühlen, sternhellen Gestade hinwan-delte. Endlich kam er bei dem Platze an, und hier er-blickte er, an den zerbrochenen Pfeiler gelehnt, einen Mann,in einen langen Mantel gehüllt, in der Stellung tieferRuhe. Er näherte sich und nannte den Namen Zanoni'S,die Gestalt wandte sich um, und er sah das Angesicht einesFremden; ein Gesicht, das nicht die glänzende SchönheitZanoni'S an sich trug, aber ebenso majestätisch anzuschauenwar, und vielleicht einen noch Liefern Eindruck machte,vermöge des gereifteren Alters und der leidenschaftlosenTiefe des Gedankens, welche die breite und hohe Stirneund die tiefliegenden, durchdringenden Augen charakte-risirten.

Ihr sucht Zanoni," sagte der Unbekannte;er wirdsogleich hier seyn; aber vielleicht steht der, den Ihr vorEuch seht, in engerer Verbindung mit Eurem Schicksal,und ist geneigter, Eure Träume zu rcalisiren."

Hat denn die Erde einen zweiten Zanoni?"

Wenn nicht," versetzte der Fremde,wie könnt Ihr -dann die Hoffnung und den kecke» Glauben hegen, selbst