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rlu Zanoni zu werde»? Meint Ihr, keine Andern habenin demselben göttlichen Traume geglüht? Wer, in Wahr-heit, in der ersten Jugend — in der Jugend, wo die Seele«och näher dem Himmel, von dem sie stammt, und ihregöttlichen und ursprünglichen Wünsche noch nicht alle aus-gelüscht sind durch die schmutzigen Leidenschaften und klein-lichen Sorgen, die in der Zeit entstehen — Wer hätte inseiner Jugend nicht den Glauben gehegt, daß die WeltGeheimnisse enthalte, welche dem großen Haufen nichtbekannt sind, — hätte nicht geschmachtet, wie der Hirschlechzet nach den Wasserguellen, nach den Brunnen, welchefern weg verborgen liegen unter der ungeheuren Wildnißpfadloser Wissenschaft? Die Musik der Quelle wird vonder Seele innen vernommen, bis die Schritte, getäuschtund verirrt, von dem Wasser weg schweifen, und der Wan-derer in der gewaltigen Wüste stirbt. Meint Ihr, Keinervon denen, welche die Hoffnung gehegt, habe die Wahr-heit gefunden? oder das Verlangen nach der unaussprech-lichen Weisheit sey uns ganz umsonst gegeben? Nein!Jede Sehnsucht im menschlichen Herzen ist nur ein Schim-mer und eine schwache Anschauung von Dingen, die vor-handen sind, fern und göttlich. Nein! in der Welt sindvon einer Zeit zur andern einige glänzendere und glück-lichere Geister gewesen, welche den Aether erreicht haben,worin die über den Menschen stehenden Wesen weben undathmen. Zanoni, so groß er ist, steht nicht allein. Erhat seine Vorgänger gehabt, und lange Reihen von Nach-folgern können noch kommen."