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3 (1842)
Entstehung
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vorgcgangen. Der bewegliche, ungewisse Ausdruck derJugend war für immer dahin. Die Züge waren starr,verschlossen, finster; und so verblichen war die natürlicheBlüthe, daß eine Stunde das Werk von Jahren gcihanzu haben schien.

Zwölftes Kapitel.

Was ifl'S,

DaS hinter diesem Schleier sich verbirgt?

Schiller. DaS verschleierte Vild zu SaiS.

Vom Bcsuv oder von Pompeji znrückkehrend, kommtman nach Neapel durch sein belebtestes, durch das ammeisten neapolitanische D-uariicr durch dasjenige, wodas moderne Leben am meisten dem der Alten gleicht; undwo, wenn an einem schönen Tag Straße und Platz vonMäßigkeit und Gewcrbsamkeit zugleich wimmelt, man aufeinmal lebhaft erinnert wird an jenes rastlose, lebendigeGeschlecht, von welchem die Bevölkerung Neapels ihrenUrsprung ableitet; so daß man an Einem Tag in Pompejidie Wohnungen eines entfernten Zeitalters sehen, undauf dem Molo in Neapel man fich einbtldcn kann, dieGeschöpfe selbst zu schauen, mit welchen jene Wohnungenbevölkert gewesen.

Aber jetzt, als die Engländer langsam durch die ver-ödeten Straßen eilten, erleuchtet nur von den Lampendes Himmels, war alle Fröhlichkeit des Tages verstummt