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Achtes Kapitel.
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I» Neapel wird das Grab, das über der GrollePosillpo ragt, verehrt nicht mit den Gefühlen, welchedas Gedächtnis; des Dichters weihen sollten, sondern niitjener Scheu, welche dem Gedächtniß des Zauberers an-hängt. Seinem Zauber schreibt man dle Aushöhlungdieses Ganges durch den Berg zu ; und die Tradition läßtsein Grab noch bewachen von den Geistern, die er zumBan des hohlen Ganges beschworen. Dieser Platz, inder unmittelbaren Nähe von Biola's Wohnung, hatteoft auf ihren einsamen Wanderungen sie angezogen. Siehatte die feierlichen dämmernden Phantasien geliebt,welche in ihr anfsliege», wenn sw in die lange, düstereGrotte hlnelnschaute, oder, zum Grabmal hinansstei-gend, von dem Felsen herabsah ans die zwerghaften Ge-stalten der geschäftigen Menge, die Insekten gleich aufden Pfaden und Windungen des Bodens unten zu krie-chen schienen; und jetzt, — cs war Mittag — lenkte sieauch wieder nachdenklich dorthin ihre Schritte, Sie be-trat den schmalen Pfad, sie ging eurch den düster» Wein-berg, der sich den Fels hinanfzieht, und erreichte denlustigen Platz, grün von Moos und üppigem Laubwerk,