Druckschrift 
3 (1842)
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Fünfzehntes Kapitel.

Olimö ! como poss' io

Viiri irovar, 8u mo lrovar non >>osso?

ic. /. 8c. 2.

Glyndons Schlaf in der Nacht nach seiner letztenUnterredung mitZanoni war ungewöhnlich tief; und dieSonne strahlte ihm schon glänzend und roll in die Augen,als er sic dem Tag öffnete. Er stand erfrischt.auf und miteinem wunderbaren Gefühl von Ruhe, das mehr das Er-gebnis; des festen Entschlusses als der Erschöpfung zu seynschien. Die Vorfälle und Gemüthsbewcgnngcn der ver-gangenen Nacht hatten sich zu klaren und deutlichen Ein-drücken gestaltet. Er dachte daran nur obenhin er dachtemehr an die Zukunft. Er war wie einer, der in die altenegyptischcn Mysterien Einznwcihenden, der durch das Thorgeschritten, nur um noch sehnsüchtiger nach dem innernHciligthum zu verlangen.

Er kleidete sich an, und erfuhr zu seinem Tröste, daßMervale eine Gesellschaft von Landsleuten auf einemAusflug nach Jschia begleitet hatte. Er brachte den hei-ßen Mittag in nachdenklicher Einsamkeit zu, und allmäh-lig kehrte das Bild Viola's in sein Herz zurück. Es warein heiliges denn es war ein menschliches Bild.Er hatte auf sie verzichtet; und obgleich er es nicht be-reute, so war er doch unruhig bei dem Gedanke», daßdie Rene zu spät gekommen wäre.

Er fuhr ungeduldig von seinem Sitz ans und eilte