Druckschrift 
3 (1842)
Entstehung
Seite
68
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Vierzehntes Kapitel.

lll» Issci.im» , per Dia, Signore, arm»,Ili p»rl»r >l'!r» e >1! e»iN»r 6i maile.

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Die junge Schauspielerin ward in ein Zimmer ge-führt, und darin allein gelassen, das ausgcschmückt warmit all dem üppigen und halb morgenländischen Ge-schmack, der einst die Paläste der großen Herrn in Ita-lien anszcichncte. Ihr erster Gedanke galt Zanoni. Lebter wohl noch? War er unverletzt den Klingen der Feindeentkommen ihr neu errungener Schatz das neueLicht ihres Lebens ihr Herr, und endlich ihr Ge-liebter?

Sie hatte wenig Zeit znm Nachsinnen. Sie hörteSchritte sich dem Zimmer nähern; sie zog sich zurück, abersic zitterte nicht. Ein ihr sonst gar nicht eigener Muth,den sie früher nie gekannt, glänzte in ihren Augen undschien sie größer und höher zu machen. Lebendig oder ltzdt,Zanoni wollte sie immer treublciben. Das war ein neuerBeweggrund für die Neinerhaltung ihrer Ehre. Die Tbüreöffnete sich, und der Fürst trat ein in dem prächtigen undglänzenden Costümc, wie man es damals noch in Neapeltrug.

Schöne Grausame/' sagte er, vortretend mit einemhalben Hohnlächeln um den Mund,Du wirst dieGewalt-that der Liebe nicht allzu hart tadeln." Er versuchte betdiesen Worten ihre Hand zu ergreifen.