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Dreizehntes Kapitel.
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Die junge Schauspielerin und Gianetta waren vomTheater zurückgekvmmen, und Viola, ermüdet und er-schöpft, hatte sich auf ein Sopha geworfen, währendGianetta sich mit den langen Flechten zu schaffen machte,welche dem Netz, das sie umschlossen hatte, entquollen,wie ein Schleier von goldenen Fäden die Gestalt derSchauspielerin halb bedeckten. Während sie die üppigenLocken streichelte, durchlief die alte Amme mit ihrem Ge-schwätze die kleinen Vorfälle der Nacht, den Skandal unddie Politik der Conliffen und des Ankleidezimmers. Gia-netta war eine würdige Seele. Almanzor, in DrhdenSTragödie Almahide, wechselte nichtTon nndPartci mitgalanterer Gleichgültigkeit als die musterhafte Amme. Siewar endlich bekümmert und ärgerlich, daß Viola sich nichtEinen bestimmten Cavalicr erwählt hatte. Die Wahlselbst überließ sie ganz ihrem schöne» Pstegkinde. Zegrioder Abencerrage, Glyndvn oder Zanvni — es hätte ihrganz gleich gegolten, nnr daß die Gerüchte über den Letz-ter», welche sie gesammelt, verbunden mit seiner eigenenAnempfehlung seines LlebenbnhlerS, dem Engländer denVorzug gegeben hatten. Sie legte den ungeduldigen undschweren Seufzer, womit Viola ihre Lobpreisungen Glyn-
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