86
Siebzehntes Kapitel.
Alchyin. Du sprichst immer in Räthseln. Sagemir, ob Du der Quell bist, von wel-chem Bcruard Lord Trevizan schreibt?
M c rf. Ich bin nicht dieser Quell, aber ich bindas Wasser. Der Quell umgibt mich.
SandigoviuS, das neueLicht der Mchymic.
Der Fürst von — — war nicht der Mann, welchemNeapel das Hängen an abergläubischen Einbildungenzutrauen konnte. Doch herrschte damals im südlichen Ita-lien, und herrscht noch, ein gewisser Geist der Leichtgläu-bigkeit, welcher hin und wieder selbst zwischen den keckstenDogmen der Philosophen und Skeptiker durchschtmmert.In seiner Kindheit hatte der Fürst seltsame Erzählungengehört von dem Ehrgeiz, dem Genius und der Laufbahnseines Großvaters, — und insgeheim hatte er, vielleichtin Kraft des Einflusses des großväterlichen Beispiels, infrüherer Jugend selbst sich mit der Wissenschaft beschäf-tigt, und nicht nur ihre ordentliche Bahn, sondern auchihre älteren Labyrinthe verfolgt. Man hat mir in derThat in Neapel ein kleines Buch gezeigt, mit dem Wap-pen der Visconti geschmückt, das man diesem Edelmannzuschreibt, und welches von der Mchymie in halb spot-tendem, halb ehrfurchtsvollen Ton handelt.
Genuß und Zerstreuungen zogen ihn bald von solchenSpekulationen ab, und seine unstreitig großen Talente