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Kampf. ES mochten etwa sechs oder acht Personen ineine seltsame, verwirrte Art von Handgemenge verwickeltseyn: aber der Fürst und ich allein suchten uns einanderauf. Der Lärm um uns her, die Verwirrung der Gäste,das Geschrei der Musiker, das Klirren unserer eigenenWaffen diente nur, unsere unselige Wuth noch anzuspor-nen. Wir fürchteten, durch die Umstehenden unterbrochenzu werden, und fochten wie Wahnsinnige, ohne Kunst undMethode. Ich schlug zu und parirte mechanisch, blind undtoll, wie wenn ein Dämon in mich gefahren wäre, bisich den Fürsten in seinem Blute gebadet, zu meinen Fü-ßen liegen sah, und Zanoui, der sich über ihn beugte undihm ins Ohr flüsterte. Dieser Anblick kühlte uns Alle ab.Der Kampf horte auf; wir sammelten uns voll Schaam,Reue und Entsetzen um unfern unglücklichen Wirth —aber es war zu spät — die Augen rollten ihm fürchter-lich im Kopfe. Ich habe viele Menschen sterben sehen;aber keinen mit solchem Grausen im Angesicht. Endlichwar Alles vorüber. Zanoni erhob sich neben dem Leich-nam, nahm mit großer Fassung das Schwert aus mei-ner Hand, und sagte ruhig: 'Ihr scyd Zeugen, Ihr Her-ren, daß der Fürst selbst sein Schicksal sich znzog. DerLetzte dieses erlauchten Hauses ist in einer Rauferei um-gckommen!'"
»Ich sah Zanoni nicht mehr. Ich eilte zu unser»!Gesandten, um den Vorfall zu erzählen und den Ausgangabznwarten. Ich bin der neapolitanischen Regierung unddem erlauchten Erben des unglücklichen Edelmanns dank-