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bar für die milde, großmüthige, obwohl gerechte Ausle-gung, die sie einem Unglück gaben, dessen Andenken mirbis zur letzten Stunde meines Lebens schmerzlich sehnwird.
(Unterzeichnet) Louis Victor, Duc de R."
In der obigen Denkschrift findet der Leser die genauesteund ausführlichste bis jetzt erschienene Darstellung einesEreignisses, das in Neapel damals das größte Aufsehenmachte.
Glhndon hatte keinen Aniheil an dem Kampfe, auchan den Ausschweifungen des Gelages nur wenig Antheilgenommen. Daß er bei beiden sich entfernt hielt, hatteer vielleicht den ihm zugeflüsterten Warnungen Zanoni'Szu danken. Als dieser von dem Leichnam aufstand undvon der Scene der Verwirrung sich entfernte, bemerkteGlhndon, daß er, wie er durch den Haufen schritt, Mascarian der Schulter berührte, und ihm etwas sagte, was derEngländer nicht verstand. Glhndon folgte Zanoui in denBankettsaal, der, ausser da, wo der Mondschein den Mar-morboden traf, in die traurigen und düster» Schatten dervorrückenden Nacht gehüllt war.
„Wie konntet Ihr dteß schreckliche Ereigniß Vorher-sagen? Er fiel ja nicht durch Euern Arm!" sagte Glhn-don mit hohler, zitternder Stimme.
„Der General, der auf den Sieg rechnet, kämpftnicht in Person," antwortete Zanoni; „laßt das Vergan-gene mit den Todteu ruhen und schlafen. Trefft mich umMitternacht am Strand, eine halbe Meile von Eurem