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und daß Ihr Euch weigert, sic erscheinen zu lassen, weil3hr ihre Klagen fürchtet, und die Ritterlichkeit, überwelche Eure Eitelkeit hohnlächelt, gut genug kennt, umEuch versichert zu fühlen, daß die Edelleute von Frankreichebenso geneigt sind, die Schönheit gegen Mißhandlung zuschützen, als ihr Huldigung zu beweisen.'"
„Ihr sprecht gut, Herr," sagte Zanoni ernfl. „DerFürst wagt nicht, seine Beute zu produciren."
„Der Fürst blieb einige Augenblicke sprachlos, wievor Entrüstung. Endlich brach er in die beleidigendstenund beschiinpfcndsten Ausdrücke gegen Signor Zanoni undmich aus. Zanoni antwortete nicht, ich war hitziger undhastiger. Die Gäste schienen an unserm Streit Freude zuhaben. Niemand, ausser MaScari, den wir bei Seite scho-ben und zu hören verschmähten, suchte Frieden zn stiften:die einen schlugen sich auf diese; die andern auf jene Seite.Der Ausgang war leicht zu crrathen. Man forderte undbrachte Schwerter. Zwei wurden mir von einem aus derGesellschaft angebole». Ich wollte das eine wählen, alsZanoni mir das andere in die Hand gab, das, nach sei-nem Griffe, von aller Arbeit schien. Zm selben Augen-blick sah er den Fürsten an und sagte lächelnd: 'Der Her-zog nimmt Eures Großvaters Schwert. Fürst, Zhr sepdein zu muthigcr Mann zum Aberglauben: Ihr habt dieBuße vergessen!' Unser Wirth schien mir bei diesen Wol-len zurückzubebe» und zu erblassen; dennoch erwiederte erZanoni's Lächeln mit einem trotzig herausforderndenBlicke. Zm nächsten Augenblick war Alles Unordnung und