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„Dieser Vorschlag entzückte mich. Ich eilte hin zndem Fürsten. In diesem Augenblick hatten gerade dieMusiker angefangen; ich winkte mit der Hand, hieß dieMusik schweigen, und mich zn dem Fürsten wendend, derinmitten einer der fröhlichsten Gruppen stand, beklagte ichmich über seinen Mangel an Gastlichkeit, daß er uns soarmselige Künstler producire, während er sich zu seinereigenen Herzstärknng die Lauts und die Stimme der erstenSängerin Neapels Vorbehalte. Ich verlangte, halb la-chend, halb tm Ernst, er solle uns die Pisani produciren.Mein Verlangen ward von den klebrigen mit jubelndemBeifall ausgenommen. Wir erstickten die Antworten unse-res WirthcS mit tobendem Geschrei und wollten keineWeigerung. Meine Herren,' sagte endlich der Fürst, alser sich Gehör verschaffen konnte, 'selbst wenn ich EuremVorschläge beistimmen wollte, so könnte ich die Signoranicht dazu vermögen, sich vor einer Gesellschaft zu pro-dnciren, die ebenso ausgelassen als edel ist. Ihr habt znviel Ritterlichkeit, um Zwang gegen sie zu gebrauchen
obgleich der Herzog von R-sich so weit vergißt, ihn
mir anznsinnen.'"
„Ich war erbittert über diesen Stich, so wohlver-dient er auch war. 'Fürst,' sagte ich, 'ich habe für dieJndelikatefse des Zwangs ein so erlauchtes Beispiel, daßich mich nicht bedenken kann, den Weg zu verfolgen, denEure eigenen Fußtapfen geadelt haben. Ganz Neapelweiß, daß die Pisani Euer Gold wie Eure Liebe verachtet— daß Gewalt allein sie unter Euer Dach bringen konnte;