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in derThat, als wenn, er alle Blumen von Neapel ge-pflückt und uns Fremden nur die Nachlese der von ihmverschmähten gelassen hätte. Hierdurch ward meine natür-liche und meine Nationalgalanterie gereizt und verletzt,und ich antwortete mit'einigen SarcaSmen, die ich gewißunterdrückt hätte, wäre mein Blut kühler gewesen. Erlachte herzlich, und verließ mich in einer seltsamen Auf-wallung von Erbitterung und Verdruß. Vielleicht, ichmuß die Wahrheit gestehen, hatte der Wein mich in eineaufgeregtere Stimmung versetzt, Beleidigungen zu ahn-den und Händel anzufangen. Als der Fürst mich verließ,wandte ich mich um, und sah Zanoni neben mir."
„'Der Fürst ist ein Großsprecher,' sagte er, mit dem-selben Lächeln, das mir vorher schon mißfiel. 'Er möchtealles Glück und alle Liebe für sich allein in Anspruch neh-men. Nehmen wir unser Ncvenge!'"
„Und wie?"
„'Er hat, in diesem Augenblick, in seinem Hause diebezauberndste Sängerin in Neapel — die gefeierte ViolaPisani. Sie ist allerdings nicht aus eigener Wahl hier;er hat sie mit Gewalt hieher geschleppt, aber er wird be-haupten, ste bete ihn an. Dringen wir darauf, daß eruns diesen verborgenen Schatz zeigt, — und wenn sie ein-
tritt, kann der Herzog von R-nicht daran zweifeln,
daß seine Schmeicheleien und Aufmerksamkeiten die Damebezaubern und die eifersüchtigen Befürchtungen unserSWirthS erwecken werden. Es wäre das eine herrlicheRache für seine gebieterische Einbildung.'"