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„Ha!" sagte Zauoni, „laßt uns den Wein und dasThema wechseln."
Jetzt zeigte sichZanoni »och belebter und glänzender.N e sprühte funkelnderer, leichterer, erhebenderer WitzVon den Lippen eines Zechers. Seine Laune bezaubertealle Anwesenden, — sogar den Fürsten selbst, sogar Glyn-don — mit einer wunderbaren, wilden Ansteckung. DerErstere, den Zanoni'S Worte nnd Blicke, als er sein Gifttrank, mit bangen Ahnungen erfüllt hatten, begrüßte jetztin der glänzenden Beredsamkeit seines Witzes ein sicheresZeichen von der Wirksamkeit des Trankes. Der Weinkreiste rasch; aber Niemand schien seine Wirkungen zubeachten. Einer nach dem Andern von der übrigen Gesell-schaft versank wie in ein verzaubertes, die Zunge bin-dendes Stillschweigen, als Zauoni fortfuhr, Witz aufWitz, Anekdote auf Anekdote zn sprudeln. Sie hingenan seinem Munde, sie hielten beinahe den Athen, an, ihmzuzuhören. Nnd doch! wie bitter war seine Fröhlichkeit!wie voll Verachtung gegen die anwesenden, armseligenMenschen, und die Armseligkeiten, die ihr Leben aus-machten.
Die Nacht brach an; tm Saal wurde es dämmernd,nnd das Fest hatte mehrere Stunden länger gewährt, alsdie gewöhnliche Dauer solcher Bankette in jener Zeit war.Noch immer aber brachen die Gäste nicht auf, und immernoch fuhr Zanoni fort, mit leuchtendem Auge und spotten-dem Munde seine Schätze von Geist und Anekdoten zu ver-schwenden, als plötzlich der Mond anfstieg, und seine