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mannS, umgeben von dem ganzen Adel Neapels, undvon ihm Rechenschaft zu verlangen für Etwas , das sei-nen cdeln Genoffen wohl nur als ein Stückchen Galan-terie erschien, war ein Beginnen, das unfehlbar ebensounmächtig als lächerlich ansfallen mußte. Er besann sicheinen Augenblick; dann drückte er dem Thürhüter einGoldstück in die Hand, sagte, er sey beauftragt, den Sig-nor Zanoni aufzusnchen in einer Angelegenheit, welcheLeben und Tod betreffe, und gewann nun leicht den Ein-tritt über de» Hof in das innere Gebäude. Er schritt diebreiteTreppe hinauf, und die Stimmen und die Lustigkeitder Gäste drangen schon von Weitem in sein Ohr. BeimEingang der Empsangzimmer fand er einen Pagen, dener mit einem Auftrag an Zanoni sandte. Der Page be-stellte den Auftrag, und Zanoni, als er den Namen Glyn-don flüstern hörte, wandte sich gegen seinen Wirth.
„Verzeiht mir, gnädiger Herr; ein englischer Freundvon mir, der Signor Glpndon, (dem Namen nach EuerErcellenz nicht unbekannt,) wartet draußen — die Ange-legenheit, wegen welcher er mich zu einer solchen Stundeausgesucht hat, muß iu der That dringend sich». Ihrwerdet entschuldigen, wenn ich mich einen Augenblick ent-ferne. "
„Aber, Signor," versetzte der Fürst höflich, aberniit einem unheimlichen Lächeln in seinem Gesicht, „wärees nicht besser, wenn Euer Freund in unsere Gesellschaftkäme? Ein Engländer ist überall willkommen ; und wärecs auch ein Holländer, Eure Freundschaft würde seiner