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Zuletzt von allen Gästen kam Zanoni; und der Hau-fen der Gäste machte Platz, als der glänzende Fremdeauf den Herrn des Palastes zu ging. Der Fürst begrüßteihn mit einem bedeutungsvollen Lächeln, worauf Zanoniflüsternd antwortete: „Wer mit falschen Würfeln spielt,gewinnt nicht immer!"
Der Fürst biß sich in die Lippe; und Zanoni, weiterschreitend, schien sich bald tief in eine Unterhaltung mitdem schmeichelnd schwänzelnden Mascari eingelassen zuhaben.
„Wer ist des Fürsten Erbe?" fragte der Gast.
„Ein entfernter Verwandter von mütterlicher Seite;mit Sr. Ercellenz stirbt die männliche Linie aus."
„Ist der Erbe anwesend bei unserS WirtheS Bankett?"
„Nein; sie sind keine Freunde."
„Einerlei; so wird er morgen hier seyn!"
MaScari starrte ihn erstaunt an: aber das ZeichenWin Bankett ward gegeben und die Gäste wurden an dieTafel geführt. Wie damals der Brauch war, begann dasFest bald nach Mittag. Es war ein langer, ovaler Saal,auf der einen Seite ganz sich öffnend, mittelst einer Mar-morkolonnade, gegen einen Hof oder Garten, wo dasAuge befriedigt ausruhtc auf kühlen Springbrunnen undStatuen vom Weißesten Marmor, halb bedeckt von Oran-genbäumen. Jedes Mittel, das der LnruS ersinnen konnte,rnn Frische und Kühle in die schwüle, regungslose Hitzedes Tages zu bringen, (ein Tag, an welchem die Herr-Bnlwcr's Romane. XOVIl. 7