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geherrscht. Er worein Mann, wie die Welt sic selten sieht;aber seine z» irdischen Endabsichten waren im Widerspruchmit den von ihm gesuchten Mitteln. Wäre sein Ehrgeizgrößer oder kleiner gewesen: er wäre würdig gewesen einesReiches, mächtiger als die Cäsare beherrschten; würdigunseres hehren Ordens; würdig des Bundes mit Mejnour,den Du jetzt dar Dir siehst!"
„Der Fürst, der mit tiefer, athemloser Aufmerksam-keit den Warten seines sonderbaren Gastes gelauscht hatte,fuhr bei den letzten Worten non seinem Sitze auf. „Be-trüger!" schrie er, „wagst Du so mit meiner Leichtgläu-bigkeit zu spielen? Sechzig Jahre sind verflossen, seit meinGroßvater starb; lebte er noch, er wäre über hundertund zwanzig Jahre alt; und Ihr, in einem noch aufrechtenund kraftvollen Alter, habt die Frechheit zn behaupten,daß Ihr sein Zeitgenosse gewesen! Aber Ihr habt EureErzählung nicht völlig eingelernt. Ihr wißt, scheint es,nicht, daß mein Großvater, weise und erleuchtet allerdingsin Allem, außer seinem Glauben an einen Charlatan,todt in seinem Bette gefunden wurde in eben der Stunde,wo seine kolossalen Plaue reif waren zur Ausführung,und daß Mejnour dieses Mordes schuldig war."
„Ach!" versetzte der Fremde im Tone tiefer Trau-rigkeit, „hätte er nur auf Mejnour gehört, hätte er nurdie letzte und gefährlichste Prüfung kühner Weisheit ver-schoben, bis die erforderliche Einschulung und Einweihungvollendet gewesen, Euer Ahnherr hätte sich mit mir ausdie Höhe geschwungen, welche die Wellen des Todes selbst