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Viola zögerte nicht mehr. Sie warf ihren Mantelüber die Schultern und band ihre aufgelösten Haare auf;ein Augenblick und sie war bereit, als man nuten einenplötzlichen Krach hörte.
„Zu spät! Thor, der ich war! zu spät!" riefZa-nvni in gellendem Tone der Todesangst, indem er nachder Thnre rannte. Er öffnete sie, wurde aber sogleichdurch das Andrängen bewaffneter Männer znrückgetricben.Das Zimmer wimmelte im buchstäblichen Sinne von denLeuten des Entführers, maskirt und bis an die Zähne be-waffnet.
Viola war schon in den Händen von Zweien derMänner. Ihr Schrei drang zerschneidend in Zanoni'sOhr. Er sprang vor, und Viola hörte seinen wildenAusruf in einer fremden Sprache! Sic sah die Klingender Büsewichter auf seine Brust gezückt! Sie verlor dieBesinnung; und als sie wieder zu sich kam, fand sie sichgeknebelt in einem Wagen, der schnell dahinfuhr, nebeneiner maskirten, regungslosen Gestalt. Der Wagen hieltvor dem Portal eines düster» Hanfes. Die Thoren wurdengeräuschlos geöffnet; eine breite Treppenflucht, glänzenderleuchtet, lag vor ihr. Sie befand sich im Palast desFürsten von-.