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es verlassen sah; und so wagte ich, da ich Euch wichtigeAngelegenheiten mitzuthcilen habe, Euer» Schritten zufolgen. Mein Name ist Jean Nieot, der schon günstigbekannte Name eines französsschen Künstlers. Die Kunstder Malerei und die Kunst der Musik sind nahe verwandt,und die Bühne ist ein Altar, der beide vermählt "
ES lag etwas Freimüihiges und UnverlegcneS in desMannes Anrede, was dazu beitrug, die Furcht zu ver-scheuchen, welche seine Erscheinung erweckt hatte. Ersetzte sich, wie er so redete, auf einen Felsblock nebenihr, und fuhr, indem er ihr stets ins Gesicht schaute,fort:
„Ihr seyd sehr schön, Viola Pisani, und ich wun-dere mich nicht über die große Zahl Eurer Anbeter. Wennich so kühn bin, mich auch in deren Reihe zu stellen, soist cs, weil ich der Einzige bin, der Dich in Ehren liebtund redlich um Dich wirbt. Nein, sich mich nicht soentrüstet an! Höre mir zu. Hat der Fürst von — —Dirje von Hcirathen gesprochen? oder der schöne BetrügerZanoni?— oder der junge, blauäugige Engländer, Cla-rcnee Glyndon? Die Ehe, eine Heimath, Sicherheit,guten Nus—das Alles biete ich Dir an. lind dieß dauert,wenn die schlanke Gestalt gebeugt wird, und die glän-zenden Augen trübe. Was sagt Ihr?" und er versuchteihre Hand zu fassen.
Viola bebte vor ihm zurück und wandte sich schwei-gend, um wegzugehen. Er stand rasch auf niid vertrat ihrden Weg.