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wo der Staub dessen, der noch jetzt den Geist der Men-sche» erhebt und erfreut, nach der Sage ruhen soll. Inder Ferne sti g das gewaltige Fort St. Elmv empor, fin-ster dräu nd unter Thurmspitzen und Giebeln, die in derSonne glänzten. In seinem azurnen Glanze lag ruhigcingelullt das Meer der Sirenen, und der graue Rauchdes Vesuvs wirbelte, in der klaren Ferne, wie eine be-wegliche Säule zu dem durchsichtigen Himmel sich empor.Regungslos am Rande des jähen Vorsprungs, schauteViola auf die liebliche und lebendige Welt hinab, die sichvor ihr auödehute; und der finstere Dampf des Vesuvsbezauberte ihr Auge »och mehr als die zerstreuten Gär-ten, oder das schimmernde Capri, lächelnd in dem lä-chelnden Meere. Sie hörte nicht die Schritte, die ihrauf ihrem Wege gefolgt waren, und fuhr zusammen, alssie ganz in ihrer Nähe eine Stimme hörte. So plötzlichwar die Erscheinung der Gestalt, die jetzt, aus den dieFelsen umkleidenden Gebüschen hervvrtreteud, neben ihrstand, und so seltsam harmonirte sie in ihrer unholdenHäßlichkeit mit der wilden Natur der unmittelbar sie um-gebenden Scene, und den zaubermäßigcn Traditionen desPlatzes, daß die Farbe aus ihren Wangen entwich undein leiser Schrei ihrem Munde entfuhr.
„Still! hübsche, zitternde Kleine! — erschrick nichtüber mein Gesicht!" sagte der Mann mit einem bitternLächeln. ..Nach dreimonatlicher Ehe ist kein Unterschiedmehr zwischen Häßlichkeit und Schönheit. Gewohnheitgleicht Alles aus. Ich kam an Euer Haus, als ich Euch