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und der Sehnsucht, welche das Vollkommene sucht, schwebtimmer tn meinen verstörten, nnzusammenhäugendeii,umwölktcn Gesichten von der Zukunft und ihren Ge-schicken. An jenem schattenhaften Schafott steht cs, undplappert zu mir, und Schlamm und st^lut triefen von sei-nem Munde. Komm, o Freund der fernen Zeit; fürmich wenigstens hat Deine Weisheit Deine menschlichenGefühle nicht hinweg gespült. Gemäß de» Satzungenunseres hehren Ordens, der jetzt sich beschränkt auf Dichund mich, die einzigen llebcrlebenden von so viele» stol-ze» und herrlichen Jüngern, bist auch Du verpflichtet, denAbkömmling Derer zu warnen, die in früherer Zeit DeinNath in das große Gchcimniß einznwcihen suchte. DerLetzte von dem Stamme des kühnen Visconti, der einstDein Zögling war, ist der gewissenlose Verfolger deS schö-nen Kindes. Mit Gedanken von Wollust und Mord gräbter sich selbst sein Grab ; Du kannst ihn vielleicht nochzurückschcnchen von seinem Verderben, lind auch ich bin,räthsclhaster Weise, durch dieselbe Satzung verpflichtet,einem minder schuldigen Abkömmling eines nicht glück-lichen , aber edleren Lehrlings zu gehorchen , wenn er eöbefiehlt. Wenn er meinen Naih verwirft, und auf derSatzung besteht, Mejnour, wirst Du wieder einen Neo-phiten bekommen! Hüte Dich vor einem neuen Ovfer!Komm zu mir! Dieser Brief wird Dir schnell znkommen.Beantworte ihn mit dem Druck einer Hand, die ich kühn-lich fassen darf!