Druckschrift 
3 (1842)
Entstehung
Seite
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„Und welche Strafe soll den treffen, der sein soverpfändetes Wort bricht?" ;

„Das Schwert liegt dein Würfelbecher am näch- !sten, Signor Zanoni. Möge der, der nicht sein Ehren- s;wort hält, durchs Schwert fallen," ^ ^

„Und Ihr ruft dieses Urthcil auf Jeden von uns ,Beiden herab, der sein Wort nicht hält, Scv cS so; laßtden Signor Mascari für uns werfen!"

„Wohlgesprochen! MaSeari, die Würfel!"

Der Fürst warf stch in seinen Stuhl zurück; und sogeübt er in weltlicher Verstellung war. konnte er dochein strahlendes Lächeln des Triumphs und der Gcnug-thung nicht unterdrücken, das sich über sein Antlitz ver-breitete. MaSeari nahm die drei Würfel und raffeltedamit laut im Becher, Zanoni stützte die Wange in dieHand, beugte sich über den Tisch, und heftete seine Augen ^ ^scharf aus den Parasiten; umsonst strebte Mascari sich ädiesem forschenden Blicke zu entziehen: er wurde blaß 1und zitterte - - er setzte den Würfelbecher nieder, ?

, „Ich gebe Eurer Ercellcn; den ersten Wurf, Sig- >'nor Mascari, sevd so gut und macht unsrer Ungewißheit fsein Ende," ü

Wieder ergriff MaSeari de» Becher; wieder zitterte ^

seine Hand so, daß die Würfel innen klapperten. Er li

warf: die Augen waren scchszchn, h

„Es ist ein hoher Wurf," sagte Zanoni ruhig;„dennoch, Signor Mascari, verzweifle ich noch nicht," ^