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Mascari sammelte die Würfel wieder, schüttelte denBecher, und ließ sie noch einmal über den Tisch hinrollcu;die Zahl war die höchste, die man werfen konnte — acht-zehn.
Der Fürst schleuderte einen Feuerblick auf seinenGünstling, der mit aufgespcrrtem Maul dastand, dieWürfel ansticrcnd und zitternd vom Kopf bis zum Fuß.
„Ich habe gewonnen, wie Ihr seht," sagte Zanoui;„bleiben wir dennoch Freunde?"
„Signor," sagte der Fürst, sichtlich kämpfend mitllnmuth und Verwirrung, „der Sieg ist schon Euer.Aber, verzeiht, Ihr habt nur so leicht hin von diesemjungen Mädchen gesprochen — könnte Euch Etwas bewe-gen, Eure Ansprüche aufzugebcn?"
„Oh! denkt nicht so schlecht von meiner Galanterie;und," fuhr Zanoni mit einem strengen, bedeutungsvollenTone fort, „vergeht nicht die Strafe des Wortbruches,die Euer Mund selbst genannt hat!"
Der Fürst runzelte die Stirne, hielt aber die hoch-müthige Antwort zurück, die ihm schon auf der Zunge lag.
„Genug !" sagte er, sich zu einem Lächeln zwingend;„ich gebe nach. Laßt mich Euch beweisen, daß ich nichtmit schlechter Art nachgebe; wollt Ihr mich beglücken mitEurer Gegenwart bei einem kleinen Feste, das ich tmSinne habe zu geben, zu Ehren" — und mit einem sar-donischen Spott fügte er hinzu — „der Erhöhung mei-nes Verwandten, des Eardinals, frommen Andenkens,zu dem wahren Sitze St. Peters?"