Druckschrift 
3 (1842)
Entstehung
Seite
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eil Besuch vor der Schwelle mit all der überströmenden,ehrerbietigen Höflichkeit italienischer Verstellungskunst.

Das ist eine hoch anzuschlagende Ehre," sagte derFürst.Ich habe mich lang gesehnt, die Hand zu drü-cken eines so ausgezeichneten

Und ich gebe sic Euch in dem Geiste, in welchemIhr darnach verlangt," versetzte Zanoni.

.Der Neapolitaner beugte sich über die Hand, die erdrückte; aber wie er sie berührte, übersiel ihn ein Schauerund sein Herz stand still. Zanoni heftete auf ihn seinedunkeln, lächelnden Augen und setzte sich dann mit ganzfamilärem Wesen nieder.

So ist sie denn gezeichnet und versiegelt; unsereFreundschaft meine ich, edler Fürst. Und jetzt will ichEuch den Zweck meines Besuchs nennen. Ich finde, Er-cellenz, daß wir, vielleicht ohne es zu wissen, Rivalegeworden sind. Können wir nicht unsere Ansprüche ver-gleichen?"

Ha!" sagte der Fürst in gleichgültigem Tone,alsowäret Ihr der Cavalier, der mich des Lohns meiner Jagdberaubte? Nun, alle Listen sind erlaubt, in der Liebewie im Kriege. Unsere Ansprüche versöhnen! Gut; hierist der Würfelbecher; laßt uns um sie würfeln. Wer amniedersten wirft, soll seine Ansprüche aufgeben."

Und wollt Ihr versprechen. Euch durch diese Ent-scheidung für gebunden zu halten?"

Ja, bei meinem Worte."