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ÄeltallS gegeben! Früher war es Leben, jetzt ist mir,als hätte ich die Ewigkeit angefangen!"
„Früher, wenn ich auf der Bühne zu erscheinenhatte, schlug mein Herz lauter. Ich zitterte vor dasPublikum hinzutreten, an dessen Athem Schaam undRuhm hing: und jetzt habe ich keine Furcht vor ihnen.
Ich sehe sie, beachte sie, höre sie nicht! Ich weiß, daßin meiner Stimme Musik seyn wird, denn es ist eineHymne, die ich Dir ausströme. Du kommst nie insTheater, und das betrübt mich nicht mehr. Du bist mirzu heilig geworden, als daß Du mir wie ein Theil dergemeinen Welt erscheinen solltest, und ich bin froh, baß §Du nicht da anwesend bist, wo die große Menge das iRecht hat mich zu bcurtheilcn."
„Und er sprach zu mir von einem Andern: einemAndern wollte er mich zuweisen! Nein, es ist nicht dieLiebe, was ich für Dich fühle, Zanoni; denn sonst,wie konnte ich Dich ohne Zorn anhören? warum erschienmir Dein Befehl nicht als eine Unmöglichkeit? Wie dieSaiten des Instruments der Hand des Meisters gehor-chen, so beherrscht und modulirt Dein Anblick die wil-desten Saiten meines Herzens nach Deinem Willen.Wenn cS Dir so gefällt, — ja sey eS so, Du bist Herrmeines Schicksals; es kann sich nicht Wider Dich empö-ren! Ich meine fast, ich könnte den lieben, Wer eS auchseyn mag, auf welchen Du die Strahlen auSgößest, die