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den Träumen der feierlich ernsten Nacht geweckt. Michdünkt, ich höre sie, ehe Du zu mir kommst, mir DeinNahen verkündigen. Mich dünkt, ich höre sie wimmernund ächzen, wenn ich bei Deinem Weggehen in mich selbstzurückstnke. Du gehörst zu dieser Musik — bist ihr Geist,ihr Genius. Mein Vater muß Dich und Deine hci-mathlichen Regionen geahnt haben, wenn die Windesich legten, um seinen Tönen zu lauschen, und die Weltthn für wahnsinnig hielt! Ich höre, wo ich sitze, dasferne Gemurmel der See. Murmelt fort, ihr gesegne-ten Wasser! Die Wellen sind der Puls der Küste. Sieschlagen daran an mit der Fröhlichkeit des Morgenwin-des — so schlägt mein Herz in der Frische und dem Licht,worin die Gedanken an Dich bestehen!
„Dft in meiner Kindheit habe ich gesonnen und gefragt, wofür ich geboren sey und meine Seele ant-wortete meinem Herzen und sagte! Du bist geboren zurAnbetung! Ja! ich weiß, warum mir die wirkliche Weltimmer so falsch und so kalt erschienen ist. Ich weiß,warum die Welt der Bühne mich bezaubert und geblen-det hat. Ich weiß, warum es mir so süß war, abge-sondert und allein dazusttzen, und mein ganzes Wesen inden fernen Himmel hineinzuschaucu. Meine Natur istnicht geschaffen für dieses Leben, so glücklich sie Andernerscheint. Ihr Mangel ist gerade der, daß sie immer einBild, erhabener als sie selbst, vor sich hat! Fremder! inwelchem Reiche droben wird, wenn das Grab hinter ihr