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„Ach!" crwicdcrtc der König, „gegen die Christenwollt ?hr ziehen! Erinnert euch, daß unsere Geiselnin ihrer Gewalt sind! bedenket, daß ihnen kein Vor-wand gelegener kommen kann, um Granada demStaube gleich zu machen, und euch und eure Kindernicdcrz,,hauen. Wir haben einen Vertrag gemacht,
wie nie einer geschlossen worden zwischen Feind undFreund! Euer Leben, Gesetz, Besitz — Alles ist ge-rettet. Nichts ist verloren, als die Krone Boabdils.Ich bi» der einzige Leidende I Sep cü so! Mein böserStern hat dieses üble Geschick ans euch gebracht: binich hinweg, so lebet ihr vielleicht wieder ans und wer-det noch einmal ein Volk. Fügt euch heute dem Schicksalund ihr könnt morgen seinen stolzesten Lohn erringen.Unterwerfung ist nicht Unicrjochung. Zieht ihr abergegen die Christen und gewinnt die Schlacht, so istcS nur, uin euch i» einen noch furchtbarer» Krieg zustürzen; verliert ihr sic, so geht ihr keiner ehrenvollenCapitulation, sondern gewisser Vertilgung entgegen!Lasset euch überreden und folgt noch einmal euremKönige."
Die Menge war gerührt, besänftigt, halb über-zeugt. Schweigend wendete sie sich gegen ihren Santo«;aber dieser bebte vor der Berufung an ihn nicht zurück.Da er sich wenig um die Mohren kümmerte, folgte erblos dem Trieb seines Haffes gegen die Christen, umdurch irgend einen Schritt noch einmal die Erde mitihrem verabscheuten Blut zu tränken. Er trat vor, demKönige gegenüber.