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Blut gefärbt. Lcila sank in die Arme ihres Geliebten;ihre dämmernden Angen ruhten auf seinem Antlitz, dasihr unter dem erhobenen Visier entgegen sah — einschwaches, zärtliches Lächeln spielte »m ihre Lippen: —Lcila war nicht mehr.
Almamc» warf einen hastigen Blick ans sein Opferund stürzte dann mit einem wilden Gelächter, dasjedes Echo in den düster» Mauern weckte, von demOrt weg. Die blutige Waffe über dem Kopf schwin-gend drang er durch die bebende Menge, und che selbstder Dominikaner in seiner Bestürzung eine Stimmegefunden, klang der Hufschlag seines in wilden Laufgesetzten Rosses durch die Luft: noch ein Augenblick —und Alles war still.
Aber über die ermordete Jungfrau beugte sichkniccnd der Mohr, als glaubte er noch nicht an ihrenTod; ihr, der glänzende» Locken noch nicht beraubtesHaupt auf seinen Schoß gelehnt, ihre eisige Hand festin der seinigen haltend, seine Rüstung von ihrem Blutübcrquollcn. Niemand störte ihn; denn unter demGewand des christlichen Ritters argwöhnte Niemandeinen fremden Glauben, und Alle, selbst der Domini-kaner, empfanden einen Schauder des Mitgefühls übersein Wehe. Mit der Schnelligkeit der Auffassung, diejenem Himmelsstriche eigen ist, verstand man sogleich,ein Liebender scp derjenige, welcher die schöne Leichehielt. Wie er hcrgckommcn, in welcher Absicht, welcherHoffnung, darüber jetzt Bcrmnthnngc» auszustcllcn,war die Dcnkkraft durch das Mitleid zu sehr gehemmt.