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fetzt, mid die Füße bloß; im Gürtel stack ein kurzer,gekrümmter Säbel, ein Messer oder Dolch, und einemit Eisen gebundene Pcrgamcntrollc.
Als der Reiter diesen plötzlichen Eindringling er-blickte, bebte seine ganze Gestalt vom Sturm seinerEmpfindung; er richtete sich zn seiner ganzen Hoheauf und rief mit lauter Stimme: „Dämon oder San-to» — was von Beiden Du scpn magst — was suchstDu an dic'em ein'amcn Ort, fern von dem Königden Dein Rath betrog, und der Stadt, die Deinefalschen Prophezeiungen und »»heiligen Zauber »errei-chen habe» ?"
„Ha!" cntgcgnetc Almamcn, denn allerdings warcs der Zsraclitc, „an Deinem schwarzen Rosse unddem Ton Deiner stolzen Stimme erkenn' ich den Hel-den Granadas, lind so frag' ich denn vielmehr Dich,Musa Ben Abil Gasein, warum bist Du abwesendvon dem letzten Haltpunkt des Maurcnrciches?"
„Gibst Du vor, die Zukunft zu lesen und bist blindfür die Gegenwart? Granada hat sich den Spaniernergeben. Ich allein habe cin Sklavcnland verlassen,und will in Afrika, der Heimat unserer Bätcr, einenOrt suchen, den der Fuß der Ungläubigen noch nichtentweiht hat."
„So ist denn das Schicksal des einen Götzendien-stes vollendet," sprach Almamcn düster; „aber der an-dere , welcher dafür cintritt, ist noch lichtloscr."
„Hund!" rief Musa und legte die Lanze ein, „werbist Du, daß Du also das Heilige schmähest?
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