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Getümmel fuhren sahen. Zugleich sprengten Musa undseine Zcgri's in grimmigem Angriff herbei, und dasmohrischc Fußvolk, angcfcucrt durch das Beispiel seinerHäuptlinge, folgte mit ungebrochenem, starrem Muthc.Die Christen wichen — sie wurden zurückgcschlagcn:Ferdinand gab seinem Pferd die Sporen und eh cSauf beiden Seiten recht bcmcrklich geworden, trafensich beide Könige im Gedränge: jede Ordnung undKriegsmacht war für den Augenblick aufgehoben undHeerführer und Monarch fochten, wie gemeine Sol-daten , Hand gegen Hand. In diesem Moment ge-schah cs, daß der Beherrscher Spaniens, nachdem erNaim Rcduon, von den Liedern Granadas gleich nachMusa gepriesen, durch seine Lanze nicdcrgcworfcn, eineseltsame Gestalt vor sich sah, die ihm eher eine Aus-geburt der Hölle, denn ein Mensch dünkte. Das raben-schwarze, von Blut starrende Kopf- und Barthaarhing wie Schlangen um ein Gesicht, dessen für de»Ausdruck der dunkelste» Leidenschaften geformte Züge-der Wahnsinn verzweifelnder Wuth verzerrte. Blutrieselte aus mehrere» Wunden auf de» Harnisch dcS-Schrcckbildcö, und über dem Haupt schwang cs jenesmit gchcimnißvollcn Zeichen befehle Banner, das beiFerdinanden bereits als Werk der Dämonen galt.
„Treffen wir uns endlich, eidbrüchiger König derNazarener!" rief der furchtbare Kämpfer, „hier sindwir nicht mehr Wirth und Gast, Fürst und Derwisch,sondern Mann gegen Mann. Ich bin Almamcn l
Stirb!"