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Brust des Riesen. Er zog dem Säbel, schwang ihnbliHcsschiicll über dem Kopf, imd mehrere Minutenlang vermochten die Augen der Umstehenden der wun-dcrhaftcn Raschheit, womit von diesen berühmtenKämpfer» Hiebe ausgcthcilt und parirt wurden, kaumzu folgen.
Endlich sprengte Fernando, um aus seiner überra-genden Körpcrstärkc Vorthcil zu ziehen, hart auf Musaau, faßte, indem er das an einem Strang um dieLenden gebundene Schwert hängen ließ, Musas Schildmit der furchtbaren Rechten und riß denselben mit einerGewalt an sich, welcher der Mohr vergebens Wider-stand zu leisten suchte; Dieser ließ daher Jenem seineDeute, und eh der Spanier das durch die eigene Krast-anstrcugung verlorene Gleichgewicht wieder erlangenkonnte, warf er seinen Rappen ihm entgegen und führtemit einer kurzen, schweren, an seinem Sattclknopshängenden Keule einen solchen Streich auf den HelmFernandos, das der Niese betäubt und sinnlos zuBoden stürzte.
Vom Pferd zu springen, sich seines Schildes wie-der zu bemächtigen, nach dem Säbel zu greifen unddem gefallenen Feinde ein Knie auf die Brust zu setzen,war das Werk eines Augenblicks, und Don Fernandodcl Pulgar wäre ohne Priester und Wundarzt vondannen gefahren, hätten nicht, erschreckt durch die Ge-fahr ihres tapfcisten Genossen, zwanzig Ritter zugleichdie Sporen gegeben, und zwanzig Lanzcnspitzcn denLöwen Granadas von seinem Raube abgchalten. Mit