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die Vorhänge in die von ihren Begleiterinnen einge-nommenen Gemächer, nnd in einem Nn ertönte dasZelt von ihrem Hülfcrnf. Die Wachen wurden anfgc-gcschrcckt; die Diener fuhren von ihren Kissen auf; sicvernahmen die Ursache des Alarms und stürzten nachdem Orte zu; aber che sic die seidene Scheidewanderreichten, strömte ihnen eine lichte, prasselnde Flammeentgegen. Das Zelt stand in Feuer. Der Stoff nährteden Brand wuudcrhaft. Einige der Wache» behieltengleichwol den Muth, vorzudringen, aber Rauch undGlast trieben sic verblendet und schwindlig zurück.Zsabctla selbst fand kaum Zeit zum Entkommen, soschnell nahm die Brunst überhand. Besorgt für ihrenGemahl, stürzte sic nach dessen Zelt, rraf ihn aber,wie er, durch den Lärm geweckt, das bloße Schwertin der Rechten, ihr am Eingang bereits entgegen kam.Der Wind, der wenige Minuten zuvor nur mit densiegreichen Bannern gespielt hatte, trieb jetzt die zer-störende Flamme wild umher. Sie verbreitete sichvon Zelt zu Zelt, fast einem Blitzstrahl gleich, derdurch an ciiiandcr gedrängte Wolken hinschicßt. DaSganze Lager stand in Einer Lohe, eh irgend Zcmanvan Abwehr auch nur denken konnte.
Ohne den verwirrten Bericht der Königin ganzanzuhörcu, rief Ferdinand: ,.Das haben die Mohrengethan — sic sind an nnS t" Damit ließ er Trom-meln und Trompeten ertönen und eilte in eigenerPerson, blos in seinen langen Mantel gehüllt, dieAnführer zu wecke». Während die wohl disciplinirte,
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