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dann und wann in cin leises, stoßweises Kichern ans,rieb sich die dürren Hände und murmcllc: „wenn meinHerr stirbt! wenn mein Herr stirbt!"
Unter dieser Beschäftigung vernahm er einen ver-wirrten, fernen Lärm; er horchte aufmerksam undunterschied das, neuester Zeit so häufig gewordene, Ge-schrei: „Es lebe Jnfsuf der Gerechte! — nieder mitden vcrräthcrischcn Juden!"
„Ah," sagte Timen, und der Ausdruck seinesGesichtes wechselte, „eine neue Plünderung an unseremVolk! Und das ist Dein Werk, Sohn JsascharS!Wahnsinniger der Du warst, weiser sepn zu wollen,als Deine Väter, und zu glauben, Du könnest dieGötzendiener überlisten im Rathszimmcr und Kriegs-lagen, ihrem angewiesenen Felde, wie der Bazaarund Marktplatz das unsrige ist. Niemand argwöhnt,daß der mächtige Santon der vcrraihcrische Jude scp;aber ich weiß cs! ich könnte Dich der Bogcnscnneüberliefern, und wenn Du todt wärest, gehörte allDein Gut und Gold bis zum Esel an der Krippe demarmen Timen!"
Er hielt bei diesem Gedanken an, schloß die Au-gen und lächelte bei der Aussicht, die er fich vormaltc;nachdem er sofort seinen Rundgang beendigt, kehrte erin sein eigenes Gemach zurück, das durch ein Thürchcnin einen der hintern Hofräumc öffnete. Kaum war erin diesem Zimmer angekommen, als er cin leisesKlopfen am äußern Thor vernahm und an der drei-maligen Wiederholung desselben erkannte, daß es von