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sich nach der Thür und, nachdem er sich so wett ver-kleidet, als die kurze Zeit Ihm gestattete, verließ erdas Schloß mit seinem spanischen Führer, der, an dieMildhcrzigkcit seiner Gebieterin gewöhnt, ihrem Be-fehl ohne Verwunderung, jedoch nicht ohne Verdacht,folgte.
Kaum war eine Viertelstunde verstrichen, und dieSonne noch nicht über die Berggipfel vorgerückt, alsIsabclla anlangtc.
Sic erschien mit der Nachricht, daß bei der Em-pöruug der mohrischcn Städte in der Nachbarschaftdas halb befestigte Schloß ihrer Freundin kein sichererAufenthalt mehr sey, und beehrte die spanische Damemit dem Befehl, sic mit ihrem weiblichen Gefolge inFerdinands Lager zu begleiten.
Lcila empfing diese Kunde in einer Art Betäubung.Ihr Gespräch mit dem Vater, der furchtbare Kampfdes Gefühls, den dieses Gespräch hcrbcigcführt, hattensic halb besinnungslos gemacht, und als sic sich mitdem Abcndstcrn abermals unter Zsabcllens Begleitungfand, war die einzige Empfindung, die durch ihr ver-wirrtes Gcmüth selbstständig durchdrang, die, daß dieHand der Vorsehung sic aus einer Versuchung errettethabe, die, wie der Kenner aller Herzen wissen mußte,für ein Weib und eine Tochter zu stark war.
Am fünften Tage nach seinem Abgang kehrteAlmamcn zurück — um das Schloß verlassen und seinKind fortgcgangcn zu finden.