Druckschrift 
2 (1838)
Entstehung
Seite
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Treppe herauf komme» hörte, aus ihrer Umarmung,glaube nicht, daß ich in diesem Erguß der väterlichenZärtlichkeit vergesse, was ich mir und Dir schuldigbin. Glaube nicht, meine Liebe scy blos das rohe, ge-dankenlose Gefühl des Erzeugers für die Erzeugte: ichliebe Dich um Deiner Mutter willen, liebe Dichum Deiner selbst liebe Dich noch mehr um Israelswillen. Gehst Du verloren, Du, die letzte Tochterdes Hauses Jsaschars, so ist das edelste Geschlecht ausGottes großem Volke erloschen."

Hier erschien Jncz an der Thür, trat aber, beider unwilligen, hohcitvollcn Bewegung Almamcnswieder zurück, und dieser fuhr, ohne weiter auf Un-terbrechung zu achten, fort:

In Dir und Deinen Nachkommen sehe ich dieWiedergeburt voraus, die ich einst selbst noch zu erlebenthöricht genug hoffte. Doch lasse» wir Das; Du bistunter dem Dache der Nazarener. Ich kann nichtglauben, daß Künste, die umsonst mit Feuer undSchwert gegen uns auftratcn, gegen Dich etwas ver-mögen werden. Irre ich jedoch, so wird die Strafefurchtbar scpn! Erführ' ich je, daß Du den GlaubenDeiner Väter verlassen, und ständen Krieger und Prie-ster um Dich, und wären Tausend und zehn Tanscndezu Deiner Hülfe bereit, dennoch würde dieser Stahl dasHaus Jsaschars von seiner Beschimpfung retten. HüteDich! Du weinst; aber, Kind, ich warne blos, ichdrohe nicht. Gott scy mit Dir!"

Er drückte die kalte Hand seines Kindes, wendete

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