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i» welchem cs geinacht worden. Drüben übe: denBergen, wo die Ebene von Olfadc; beginnt, besitzeich ein kleines Schloß, unbemannt und unbcwchrt.Bon dort, falls der Krieg seine Richtung dahin nähme,können die Frauen leicht freies Geleite zu der Königinnach Eordova erhalten."
„Sei es so," antwortete Boabdil. Mit orienta-lischem Zartgefühl las er sofort die ältesten unter seinenOffizieren aus, beauftragte sic, sich in das Schloß zubegeben, und mit einer starken Wache für die Sicherheitder Frauen während des von Qucrada angegebenenZuges zu sorgen. Einem anderen Offizier überlieferteer die gefangenen Spanier und gab das Zeichen zumAufbruch, nachdem er nur eine kleine Abthcilung zurück-gelassen, um die Zerstörung der Burg zu vollenden.
Begleitet von Almamcn und seinen ersten Kricgs-beamtcn eilte der König sodann nach Granada, undwährend Qucrada mit seinen Gefährten unter starkerBedeckung langsamer durch die Bega dahin zog, brachteihnen eine plötzliche Windung der Straße noch einmalden Thurm vors Gesicht, den sic so tapfer vcrtheidigthatten. Da stand er noch, stolz und starr, unter demangcschwärztcn, zerrissenen Getrümmer »m ihn her,und strebte dunkel und trotzig hoch gegen den Himmelauf. Ein zweiter Augenblick, und ein mächtiger Don-ner krachte in das Ohr; der Thurm stürzte zu Bodenunter Säulen wirbelnden Rauchs und Wolken vonStaub, die durch die Erschütterung bis zu dem Ortgetragen wurden, wo Jene den Nbschicdsblick auf die