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benutzte er die Tage der ihm zugcstandcncn Ruhe, umjede Vorbereitung für die bevorstehende Belagerungzu machen. Boten wurden au Ferdinand entsendet,neue Anßcnwcrke dem Schloß angcbant, reicher Mund-vorrath cingebracht und keine Vorsicht vergessen, umden Spaniern stets noch eine Feste zu erhalten, welchedurch ihre Nahe bei Granada und ihre Beherrschungder Vcga und der Alpnrarrasthälcr der stechendste Dornim Sicgcskranzc der Mohren zu werden drohte.
Eines Morgens stand Lcila am Fenster ihres hohenGemaches und blickte mit gemischten Empfindungenhinaus ans die fernen Dome Granadas, die im stillenSonnenscheine ruhten. Ihr Herz dnrchwogtcn in die-sem Augenblick die Gedanken an die Heimat, und dieGefahren und Möglichkeiten der Gegenwart warenvergessen.
Plötzlich brach der Klang ferner kriegerischer Musikin ihre Traume; sic fuhr ans und horchte athcmloSbin; der Klang ward deutlicher und Heller. Daö Klin-gen der Zimbel, das Raffeln der afrikanischen Trom-mel, daS wilde, barbarische Geschmetter des mohrischeuHornes unterschieden sich kennbar von einander, undendlich zeigten sich der Lauschenden die glänzendenSpccrc und Fcdcrbüschc des den Berg herauf ziehen-den Vortrabs der Moslems. Noch ein paar Sekunden,und das ganze Schloß war ans den Beinen.
Mendo de Qncrada begab sich, schnell in dieWaffen geworfen, selbst in die Anßcnwcrke, und Lcilawurde ihn, von ihrem Fenster ans, von Zeit zu Zeit