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Segeln; beladen mit Schrecken und Schuld, mit Verzweif-lung und Reue, oder »nt dem scheußlichsten vorrÄllem, mitder stumpfen Apathie zu Stein verhärteter Seelen, trägt esden Abschaum der alten West, um eine neue damit zu be-völkern. Auf einer Bank dieses Schiffes fitzen neben einanderzwei Männer, einer dem andern als Gefährte zugetheilt.Bleich, abgezehrt, verzagt, aller Glanz von seiner Kleidung,aller muthwillige Trotz von der Stirn verschwunden — kanndieser hohläugige, steche Jammermensch derselbe Mann seyn,dessen Sinne aufjauchzten bei jeder Freude, dessen Nervenjeder Gefahrspotteten? Aber neben ihm, mit einem Grinsengemeinen Hohnes auf dem Gesicht, der Körper ganz Mus-kel und Kraft, das glanzlose Auge ganz trotzige und argeTücke, fitzt sein Kamerad — der Leichendieb! Auf den erstenBlick hat Jeder den Andern erkannt, und die Erinnerungan die Prophezeihung trifft wie ein Wetterschlag das zärt-lichere Opfer! Wenn er ihm zu entfliehen strebt, fordertihn der Leichendieb als seine Beute, droht ihm mit seinenAugen wie einem Selaven, tritt ihn mit dem Fuß, währendsie dasitzen und lacht höhnisch seiner Schmerzen. Blicktweiter: Hört den Ruf von der Mastspitze — seht das Landaus der Wasserwüste steigen! Ein Land ohne Hoffnungen!Anfangs finden, trotz der Strenge der Vorschriften, die Er-ziehung und die Gaben Varney'S ihre Würdigung — dasVerbrechen, wegen dessen er verurtheilt ist, gehört nicht zuden schlimmsten. Er wird befreit von dem scheußlichen Ge-sellen, er darf Schullehrer werden; sein Geist mag arbeiten,