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sich, Geheimnisse zu enthüllen, die mit bis dahin noch un-entdeckten und dem Gericht entgangenen Verbrechen zusam-menhingen, wenn man dafür sein eigenes Urtheil widerrufenoder eS wenigstens in die mildere Form gewöhnlicher Depor-tation verwandeln wolle. Keine Antwort erfolgte hierauf. Alsaber Andere, die seine List für sich gewonnen und die, wennsie auch sein Vergehen mißbilligten, doch (mit jenen ande-ren Verbrechen unbekannt) einige Entschuldigung darinsahen — sich zu seinen Gunsten verwandten, erwiederte manihnen: „Sollen wir einen Fälscher begnadigen, weil er sichselbst als den Mitschuldigen eines Mordes erklären will?"
Verschiedene Einzelheiten über sein früheres Leben, diejetzt durch die unermüdlichen Nachforschungen der Lebens-versicherung, die er selbst durch seine Anforderungen veran-laßt hatte, an'S Licht gerächt wurden, bestärkten das Mini-sterium noch in seiner Meinung über ihn. Nicht eine ein-zige Gunst, die ihn von dem verworfensten, mit ihm zugleichverbannten Verbrecher unterscheiden konnte, ward ihm ge-währt.
Der Gedanke an den Galgen verlor alle seine Schrecken.Hier war ein Galgen für jede Stunde — keine Hoffnung— kein Entrinnen. Schon hatte sich ihm jene dunkle Zu-kunft, die das „auf ewig" in sich schließt, schwarz und bo-denlos eröffnet. Das Stundenglas war zerbrochen, derZeiger der Zeit in seinem Lauf gehemmt, das Jenseitsdehnte sich in Unendlichkeit vor ihm aus — und es führtenur zu Vernichtung oder ewiger Verdammniß.