Druckschrift 
11/14 (1846)
Entstehung
Seite
222
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Nachdem er die Baronin nnd ihre Tochter mit einereinzigen Verbeugung gegrüßt und einen letzten Händedruckmit dem Grafen nnd mit Debray ansgetanscht hatte, ver-ließ er die Loge von Madame Danglars,

Als er in die scinige znrückkchrtc, war Hayde nochsehr bleich ; sobald er erschien, nahm sie ihn bet der Hand,Monte Christo bemerkte, daß die Hände des Mäd-chens zugleich feucht und eisig kalt waren,

Mit wem sprachst Du denn^ Herr?" fragte dasMädchen.

Mit dem Grafe» von Morcerf, der im DiensteDeines erhabenen Vaters stand nnd, wie er selbst bekennt,demselben sein Vermögen zu verdanken hat."

Ha, der Elende!" rief Hahde,er ist es, der ihnan die Türken verkauft hat, und dieses Vermögen ist nurder Preis seines Verrathes. Wußtest Du das nicht, meinlieber Herr?"

Ich habe wohl ein paar Worie von dieser Geschichteim Epirns gehört," sprach Monte Christo,aber ich kennedie einzelnen Umstände nicht. Komm, meine Tochter, Duwirst sie mir erzählen, sie müssen sehr seltsamer Art sein,"Oh ja, komm, komm; es dünkt mir, ich würdesterben, müßte ich länger diesem Menschen gegenüberbleiben,"

Und Hayde stand rasch auf, hüllte sich in ihren mitPerlen und Korallen geschmückten Burnus von weißemKaschemir, und verließ die Loge in dem Augenblick, woder Vorhang aufgezogen wurde,

Sehen Sic, ob dieser Mensch auch nur irgend etwasthnt, wie ein Anderer!" sprach die Gräfin G"** zuAlbert, der zu ihr znrückgckehrt war;er hört ganz an-dächtig den dritten Akt von Robert und geht in derMinute, wo der vierte beginnen soll,"