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1 (1868)
Entstehung
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622
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Gothisclie Kirchen

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pfeiler und kleine kreis- oder halbkreisförmige. Oberlichter. Details aus»Sandstein. Ausser dieser noch drei andere (profanirte) Backsteinkirchen.Die Kirchen St. Martin und'St. Will ihr ortl sind aus Haustein, letzterefünfschil'fig basilikal und mit nicht ausladendem Querschiff, aber unvollendet.

Mieilliaiiseu bei Celle. Die rechteckige einschiffige Cisterzienser-Non-nenkirche, mit schlichter, von der Kirche durch einen breiten Gurtbogenabgetheilter Nonnenempore, 1307 1309. (Mithoff, Archiv. Abth. II.-Taf. 1 3.) ' '

Milsnack bei Perleberg. Die Nicolai-(Wallfahrts-) Kirche, Hal-lenbau in der Grundform des'Kreuzes mit zweistöckigen Abseiten an derOstseite der Kreuzarme und einschiffigem .fünfseitig schliessendeni Chor,nach dem Muster des Domes von Stendal, aber grösser; - 144 7 1525.Aeusserlich ein zwischen den Chorstreben eingespahnter, nach aussen geöff-neter überwölbter Umgang und am nördlichen Kreuzfiügel mit einer vonbriickenartigen Bögen getragenen, bedeckten Verbindungsgalerie nach demehemaligen Prälatenhause. - Der Tlmrmrest im Westen des Mittelschiffesdatirt von einem früheren Bau.. (Adler II, .13 16 u. Bl. 46 f.)

Mismar. Die in ihrer Anlage dem Dome von Schwerin entsprechendeMarienkirche mit gegliederten achteckigen Pfeilern und zwei Nebenhal-len zu den Seiten des westlichen Thurmes ; den vier Kreuzgewölben derKreuzflügel dient ein achteckiger Mittelpfeiler als Stütze ; der Chor 1339 1354, das-Schiff später. Die Georgen kirche mit. recht winkelig ge-schlossenem, niedrigerem Chor, um den sich die Seitenschiffe, das Quer-schift' durchschneidend , fortsetzen ; die .Arkadenpfeiler sind achteckig mit('ingekerbten Picken , Sterngewölbe im Mittelschiff und in der von vier brei-ten Gurtbögen begrenzten Vierung; XIV. und XV. Jahrhundert. DieNicolaikirche nach dem Muster der Marienkirche, doch ist nur der Chor-,Schluss überwölbt; der'Chor 138186, der südliche Kreuzarm und dieAbseiten 1437 ; die Kirche geweiht 1460. ' An allen diesen in den Ver-hältnissen übertrieben hohen, in der Ausbildung rohen, nur durch dieGrösse imponirenden Kirchen herrscht das System der Strebebögen vor.

Mittsfock in der Priegnitz. Die Marienkirche, ein dreiscliiffigerrechteckiger Hallenbau, dessen kreuzförmige ausgeeckte Pfeiler mit je vierstarken lialbsäulen besetzt und' an den Capitälen mit aufgelegten. Blätternverziert sind, datirt in der westlichen, durch zwei schöne Portale ausge-zeichneten, edelgoth. Hälfte vom Ende des XIII. Jahrli., in der östlichenvon 1451. Von den angebauten beiden zweistöckigen Kapellen wurde dienördliche 14S4 , die .südliche 1498 errichtet. Der an der Westseite bele-gene oblonge, oben quadratische Thurm gehört im Erdgeschosse zum Tlieildem ältesten Bau der Kirche an, . im Obertheil dem XVI. Jahrhundert.(Adler II, 10 f. u. Bl. 53 f.) : Die einschiffige spätgoth. Heil. Geist-kapelle, jetzt ohne Gewölbe, mit quadratem Westthürmchen.

Molgast in Pommern. Die Petrikir.che mit niedrigen Seitenschiffen,welche um den dreiseitigen Chorschluss einen fünfseitigen Umgang bilden;achteckige Pfeiler,-an deren beiden Stirnseiten flache Bänder mit Halbsäul-chen auf den Ecken als Gurtträger hervortreten; im Mittelschiff Stern-gewölbe. (Kugler, Kl. Sehr. 1, 732 P'ig. 129 f.) Die Gertruds-