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1 (1868)
Entstehung
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623
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im norddeutschen Tieflande.

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kirche von zwölfeckiger Gestalt: in der Mitte ein starker Rundpleilcr alsTräger des zierlichen'Sterngewölbes. (Ebd. S. 741 Fig. 150.)

Molliu. Die JTicolaikirche, ein dreischiffiges, jetzt ein buntes Ge-misch verschiedenartiger Theile darbietendes Gebäude; die besser erhalteneGeorgenkirche ist nur einschiffig; beide gehören erst dem XV. Jahr-hundert an.

Wolmirstiidt bei Magdeburg. Die elegant spätgoth. Schlosskapelle von1480, rechteckig-mit nach innen gezogenen Streben, die, unter den Fen-stern mit Durchgängen versehen , eine Empore-zwischen sich haben, (v.Quast, in der Zeitsehr. für Archäol. rr. lvunst 1, 201 u. Taf. 17.)

Wormditt unweit Heilsberg. Rechteckige spätgoth. Kirche (geweiht1379) mit niederen Seitenschiffen und dicken achteckigen, in der Hüllteihrer Stärke an den Scheidmauern aufsteigenden und oben durch gegliederteSchildbögen verbundenen Arkadenpfeilern. Reiche Sterngewölbe (auch inden Kapellen , mit denen die Abseiten besetzt sind), wahrscheinlich erstvon 1494, wo eine abermalige Kirchweihe stattfand. Ein viereckiger West-thurm mit hohen Spitzbogenblenden. (v. Qu a s t, Denknr. Heft 2. El. 1 1 f.)

Wusterhausen a. d. Dosse. Kirche, urschriftlich 1474.

Zaruowitz in Westpreussen. Einschiffige Cisterziensernonnenkirehe mitreichen Sterngewölben.

Xelldcnik in-der Ukermark. Der nördliche Klosterflügel mit dem überRundpfeilern eingewölbten Refectol'ium, etwa um 1300. Vergl. oben S. 4OG.

'/Jesar unweit Brandenburg. Die Schlosskapelle von 1472 , Vorbildder Kapelle von Wolmirstädt; s. diese. (Adl er II. El. 79.)

Zinna bei Jüterbog. Die beiden Abteigebäude: das eine mit schönem,frei durchbrochenem Giebel aus dem XIV.; das andere grössere aus demXV. Jahrh: (Puttricli, Denknr. Serie Jüterbog. Bl. 14 f. Adler,Bauwerke II. BL 01.)