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Vorbemerkung über altchristlicbe Architektur.
IV. bis X. Jahrhundert.
Literatur: Dunsen, Chr. C. Josias, die Basiliken des christl. Rom.(18-12). — Quast, Ferd. v., die Basiliken der Alten. 1815. — Zestermann,A. Chr. Ad., de basilicis libri III. Bruxellis 1847, u. ausführlicher in deut-scher Bearbeitung: Die antikenu. die christl. Basiliken nach ihrer Entstehung,Ausbildung u. Beziehung zu einander dargestellt. 18-17. — Urlichs, L., dieApsis der antiken Basilika. 1817.— Quast, Eerd. v., über Form, Einrich-tung u. Ausschmückung der ältesten christl. Kirchen. 1853.-—Mess in er,Jos. Ant., über den Ursprung, die Entwicklung u. Bedeutung der Basilika inder christl. Baukunst. 185-1.— Derselbe, über den Ursprung der christl.Basilika, in der Zeitsohr. für christl. Archäologie u. Kunst. 2, 212 ff. —Braun, E., die rüm. Basilika, in dem von Elfr. v. Mühlenfels lierausgegeb.Dresdner Album. 1855. — Weingärtner, W., Ursprung u. Entwicklungdes christl. Kirchengebäudes. 1858. — (Kayser, J.), über das Verhältnissder christl. zur classischen Architektur, im Organ für christl. Kunst. 1859.No. 5—10 u. 1800. No. 2—9. — Merz, II., der älteste Kirchenbau, imchristl. Ivunstbl. 1859. S. 16-1 ff. — Kreuser, J., ein Wort über den Ur-sprung der christl. Basilika, in den Mittheil, der k. k. Central-Comm. (1859).
I, 85 ff. — Derselbe, zur Basilika-Frage, im Organ für christl. Kunst. 1861.No. 22 ff. — Itoisin , F. de, 1’Origine de la Basilique chrötienne, im Bulletinmonumental. XXVI. No. 3. — Ueber den Zusammenhang der antiken Archi-tectur mit dem christl. Ivirehenbau, in der Baltischen Monatssclir. (1861).
II. 4. — Mothes, Osc., die Basilikenform bei den Christen der ersten Jahr-hunderte. 1865.
Vergl. Kugler, Kl. Sehr. 1, 1S1—203; 2, 94—102. — Kreuser, Kir-chenbau 1, 3—49. — Zestermann, in Gersdorfs Repertorium 1848. S. 1 ff.1854. S. 222—227. — Brunn, II., im Ivunstbl. 1848. S. 73 ff. — AVein-gärtner, in Prutz’s Deut. Museum. 1859. No. 39 S. 457—469 u. in denMittheil, der k. k. Central-Comm. (1860) 5, 92. — Messmer, ebend.S. 178.—ISO.
Kupferwerke: Gutensohn, J. G., u. Knapp, J. M., Sammlung derältesten christl. Kirchen od. Basiliken Korns; früher unter dem Titel: Denkm.der christl. lieligion etc. 5 Hefte. 1827 ; als erläuternder Text: Bunsen, dieBasiliken etc. — Quast, Ferd. v., die altchristl. Bauwerke von Ravenna.1842. — Hübsch, II., die altchristl. Kirchen nach den Baudenkmalen u.älteren Beschreib. Lief. 1 9. 1858—1861.— A ergl. Gailhabaud, Denk-
mäler. Bd. 1. Abth. 8. No. 6 u. Bd. 2. Abth. 1 u. 2. No. 4. —
5 1. Der christliche Kirchenbau als Kunstbau datirt aus der ZeitKaiser Constantinus des Grossen (gest. 337).
Es gab allerdings schon im III. Jahrh. im römischen Reiche zahl-reiche christliche Kirchen, und Eusehius berichtet aus der Zeit vor derIJioeletlanischen Verfolgung, dass man, sich nicht mehr mit den altenGebäuden begnügend, in allen Städten geräumige Kirchen von Grundaus neu erbaut habe. J j Grösstentheils werden dies sehr wahrscheinlichnur einfache Nützlichkeitsbauten gewesen sein : 1 2 ) denn selbst die hoch-
1 ) Euseb. hist. eccl. I. 8. c. 1. n. 2: [iridaumg sti roTg nalaioTg olxoihiirj/tann’noxovfifi’oi, evodag tig nlcttog ard ndaug rag nolag (x 0 tui'k{u)v äriartov txxhjniag.
2) Selbst Holzfachwerk ist nicht auszuscliliessen, da die gemeinen Bedürfniss-baitten der Körner (Cato, de re rustica 1-1) oft in dieser AVeise ausgeführt wurden.