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1 (1868)
Entstehung
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I.

Denkmale der Kunst.

A. Kirchcugcbäiidc.

Binterim, Ant. Jos., die vorzüglichsten Denkwürdigkeiten der christ-kathol. Kirche. IS2(i. IY. ], 1102. Augusti, J. Chr. AV., die gottes-dienstlichen Personen und Oerter der christlichen Kirche (Bd. 1 I der Denk-würdigkeiten). 1830. S. 3I5400. Desselb. Beiträge zur christlichenKunstgeseh. u. Liturgik. 1841.Bunsen, Chr. C. Josias, die Basiliken deschristl. Borns (1S42).Kreuser, J., Kölner Dombriefe. 18-14. S. 202.Desselb., der christl. Kirchenbau. 2. Aufl. 1800. 1, 3270. Mono-graphien sind gehörigen Orts unter dem Texte angeführt.

a. Im Allgemeinen.

12. Die gottesdienstlichen Gebäude der Christen sind von Westennach Osten gerichtet (orientirt). Diese heilige Baulinie') beruht aufder altchristlichen Sitte, sich beim Beten gen Osten zu wenden undden Blick nach dem Aufgang aus der Höhe zu lenken.

Eine genaue Orientirung ist vor der Erfindung des Compassesüberhaupt nicht, und von der unbefangenen mittelalterlichen Praxis amwenigsten zu erwarten; doch findet sich im XII. Jahrh. (Joh. Beleth,divini officii explicatio c. 2.) die ausdrückliche Vorschrift » TJt aedificeturversus Orientem, hoc est versus solis ortimi aequmoctialcm « und die Ver-werfung Derjenigen, die sich aus nicht angeführten Gründen nach demAufgangspunkte der Sonne am längsten Tage richten wollten und richteten(»nec vero contra aestivale solslitium, ut nonnulli et volunt et faciunt «),also eine nordöstliche Baulinie beliebten. Letztere Richtung findet sich, ob absichtlich, oder nur zufällig, oder nur wegen gewisser örtlichen

1) Alberdingk Tliijm, Jos. Alb., de Heilige Linie. Proove over de oost-wardselie richting van kerk eil autaar als hoofdbeginsel der kerkelijke bouwkunst.Amsterd. 1858. Yergl. Desselb. »De l'orientation des eglises« in »Dietsche 1 Varande«(Partie francaise.) 1857. p. 37 und »La ligne sacree«. Ebd. p. 51. Ueber die Rich-tung der Kirchen, in Mo ne u. v. Aufsess, Anzeiger für Kunde des deutschenM. A. 3, 201. Orientirung der Kirchen, in der Zeitsclir. für christl. Archäologieund Kunst. 1, 32.

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