Britckenkapellen.
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des Alphabets vorgeschrieben. *) — Eine besondere Gattung der Hospitälersind die schon vor den Kreuzzögen in Verbindung mit den Klöstern (z. B.in St. Gallen wohl bereits um 750) 1 2 ) vorkommenden Häuser für Aussätzige.Bei Wasserburg hat sieh das Leprosenliaus St. Achaz sammt der dazu ge-hörigen Kirche erhalten, und auf einer Tafel an der Aussenseite stehen dieGesetze des Hauses. 3 ) — Auch mit Brücken wurden zuweilen Hospize fürReisende verbunden, und Kapellen auf Ausbauten der Brückenpfeiler er-richtet, in welchen Schiffer und Wanderer, Kaufleute und Pilger ihre Dank-opfer für das Geleite Gottes und ihre Gaben zur Instandhaltung der Brücken,welche wie die Hospize für Wohlthätigkeitsanstalten galten, darbringenkonnten. So gründete Bischof Konrad III. von Regensburg 1220 am Endeder dortigen Donaubrücke zu Stadtamhof ein zur Brücke gehöriges Plospitalnebst Kapelle 4 ) , und auch auf der Neckarbrüoke zu Esslingen , sowie aufder Dresdener Elbbrticke war früher eine (hier dem heil. Alexius gewidmete)Kapelle auf einem verstärkten Pfeiler. Solche Kapellen waren der Ursprungder später auf den Brücken errichteten Bildstöcke und Heiligenstatuen.
B. Innere Einrichtung und Ausschmückung der Kirchen,
Augusti, J. Chr. W. , die gottesdienstl. Sachen der alten Christen(Bd. 12. der Denkwürdigkeiten) IS31.
Abbildungen von kirchlichen Mobilien aller Art in: Schmidt, Chr. W.,Kirchenmeubles und Utensilien aus dem M. A. und der Renaissance in denDiöcesen Cöln, Trier und Münster. 1S51 etc. — Höfling u. Merkel, dieKünste des M. A. 2 Bde. Berlin. Ed. Reyniann 1857—1801. — Vergl. auchBecker, 0., u. Hefner-Alteneck, J. v., Kunstwerke u. Geräthschaftendes M. A. u. der Renaissance. 30 Lief, in 3 Bdn. 1817 etc. (Neue Ausgabe1859.) — Weerth, E. aus’m, Kunstdenkmäler des christl. M. A. in,denRheinlanden. I. Abtheilung: Bildnerei. Bd. 1. 2. 1857. 1860.
a. Altäre und Altarschmuck.
Thiers, J.-B., les principaux autels des öglises. Baris I6S8. — Voigt,Gthld., Thysiasteriologia, sive de altaribus veterum Christianorum. Hamb.1709. — Heideloff, C., der christliche Altar, archäolog. und artist. darge-stellt. 1838. — Laib, Fr., und Schwarz, Fr. Jos., Studien über die Gesell,des christl. Altars. 1857. — Kunsthistorisches üb. Altarbau, Landsliuter Ztg.1859. No. 236. — Kreuser, J., Skizze üb. den Altar u. seine Gesell., imOrgan für christl. Kunst 1861. No. 16ff. —■ Vgl. Sacken, Ed. v., der Flügel-altar zu St. Wolfgang in Ober-Oesterreich (die Einleitung über die Geschichtedes christl. Altars) in: Mittelalterl. Kunstdenkm. des Österreich. Kaiserstaa-tes, herausgegeb. von Dr. G. Heider etc. 1, 125—129, und die über den
1) Schmidt, Chr. W., Baudenkm. in Trier. Lief. III.
2) Keller, Ferd., Bauriss des Klosters St. Gallen. S. 8.
3) Anzeiger des German. Museums (1860) 7, 231.
4) Schramm, C. Chr., Schauplatz der Brücken (Leipzig 1735). S. 173.